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Geschrieben von: Lara
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Immer mehr Haushalte in Deutschland werden von Singles alleine bewohnt. In Zahlen bedeutet dies vier Millionen Menschen zwischen 20 und 35 Jahren. Damit ist mehr als jeder Vierte in dieser Altersgruppe selbständig alleinlebend. Vor 20 Jahren lag deren Anteil bei gerade einmal 17 Prozent. Nimmt man alle Altersgruppen, die hierzulande gemeldet sind, hinzu, dann kommt man auf insgesamt 16 Millionen Einpersonenhaushalte. Dies liegt allerdings hauptsächlich an den älteren Menschen in Deutschland, die bereits verwitwet sind und daher ebenfalls in diese Statistik mit einfließen. Allerdings liegt bei dieser Altersgruppe eher ein abwärts gehender Trend vor. Während 1991 noch über 40 Prozent der Menschen, die über 64 Jahre alt waren, alleine lebten, sind es in der Gegenwart gerade einmal noch knapp über 30 Prozent. Dies geht aus dem Mikrozensus, der von dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung durchgeführt wurde, hervor.
Die Gründe dafür, dass tendenziell immer mehr Menschen alleine leben, sind vielfältig. Zum Einen möchten junge Menschen wegen der verlängerten Ausbildungszeit häufig gar nicht in eine WG oder mit einem Partner bzw. einer Partnerin zusammenleben. Hinzu kommt, dass zahlreiche junge Erwachsene keine Kinder mehr bekommen möchten, da ihnen ihre berufliche Karriere wichtiger erscheint. Auch ein Grund für die steigende Zahl an Einpersonenhaushalten ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Mobilität durch die besser werdende Infrastruktur und neue Möglichkeiten, zu deutlich mehr Fernbeziehungen führt. Dies wird auch deshalb gefördert, da zahlreiche Unternehmen Flexibilität und Mobilität einfach voraussetzen. |