Auch für Studenten interessant: Die private Krankenversicherung
Geschrieben von: Lara   

In die private Krankenversicherung kann nicht jeder wechseln. Hierzu ist es notwendig, dass man ein bestimmtes Einkommen erzielt. Das liegt momentan bei einem jährlichen Bruttoeinkommen von 49.500 Euro. Neu ist, dass man dieses nicht mehr innerhalb der letzten drei Jahre nachweisen muss, sondern ein Wechsel schon im ersten Jahr vorgenommen werden kann. Aber auch wer diese Einkommensgrenzen erreicht, sollte sich den Schritt in die private Krankenversicherung gut überlegen, denn wer einmal aus der gesetzlichen Krankenkasse ausgetreten ist, kommt nicht wieder in sie hinein. Die Zukunft im Auge zu behalten, erscheint bei dieser Versicherungsform sehr wichtig. Denn je älter man wird, desto höher werden die Beiträge. Ein wichtiger Aspekt ist ebenfalls die Familienplanung. Gesetzlich Versicherte haben die Möglichkeit, ihre Familienmitglieder kostenlos mitzuversichern. Das ist bei den Privaten nicht möglich. Hier muss jedes Familienmitglied seine eigene Versicherung haben und dafür auch bezahlen. Die Vorteile bei der Privaten liegen in erster Linie darin, dass man ein größeres Leistungsspektrum an Behandlungen erhält. So muss man beim Arzt keine langen Wartezeiten in Kauf nehmen und kann zum Beispiel bei einem Krankenhausaufenthalt mit einem Ein- oder Zweibettzimmer rechnen. Auch die Chefarztbehandlung ist hier gegeben. Da diese Versicherung nach einem Baukastenprinzip funktioniert, kann man vorher genau bestimmen, welche Zusatzleistungen man haben möchte. Das schließt auch die Zahnbehandlung ein, die einem je nach Tarif höhere Zuschüsse gewährt als zum Beispiel bei der Gesetzlichen. Hierfür ist es wichtig, genau zu definieren, was man benötigt. Und noch etwas sollte man wissen, bevor man den Wechsel beschließt. Die Privaten unterziehen ihre Kunden immer einer umfangreichen Gesundheitsprüfung. Bei chronischen Krankheiten behalten sie sich vor, einen Risikozuschlag zu erheben oder die Leistungen für diese Krankheiten auszuschließen.